Megalopolis. High-Tech-Verkehr führt zur Hyper-Stadt.

Heck, Hans Dieter
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1990

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IRB: Z 861

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Zusammenfassung

Seit der Industrialisierung sind Großstädte immer im Gleichtakt mit ihren Verkehrssystemen gewachsen.Jetzt aber bereitet sich eine neue Phase der Entwicklung vor, die ÜBer-Stadt als Zusammenschluß einer ganzen Landschaft mitsamt ihren Ansiedlungen durch schnelle Verkehrslinien.Der Wunsch, am Stadtrand oder auf dem Land zu wohnen, die Vorteile der Stadt jedoch nicht zu verlieren wird durch den Zeitaufwand für den Weg zur Arbeit begrenzt.Mehrere Untersuchungen über den Verstädterungsprozeß in verschiedenen Erdteilen und Untersuchungen des Pendlerverhaltens ergaben eine erstaunliche Übereinstimmung hinsichtlich der Zeit, die für den täglichen Weg zu und von der Arbeit akzeptiert wird, nämlich rund eine Stunde.In den Industrieländern, vor allem in Japan, mehren sich die Anzeichen, daß mit neuen und schnelleren Verkehrsmitteln, vor allem der Magnetschnellbahn, diejenigen Ballungsgebiete zu einer bandförmigen Megalopolis zusammenwachsen, innerhalb derer mit dem Zeitbudget von einer Stunde täglich der Arbeitsplatz und der Wohnstandort erreichbar sind.Dieser in den Industrieländern ablaufende Verstädterungsprozeß ist anders zu werten, als der aufgrund der Landflucht zustandekommende und nicht infrastrukturgestützte Verstädterungsprozeß der Entwicklungsländer.(wb)

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In: Bild der Wissenschaft (1990), Nr.9, S.54-59, Abb.

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