Integrales Altlastenmanagement. Leitfaden und Handlungshilfe zur integralen Untersuchung und Sanierung von Altlasten

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Karlsruhe

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1437-0158

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Abstract

Teil 1 beschreibt die Vorgehensweise bei der Planung und Umsetzung integraler Altlastenuntersuchungen und fasst Grundlagen, Techniken und Erfahrungen zusammen. Kap. 3 erläutert die Grundlagen der integralen Altlastenbearbeitung. Neben den Voraussetzungen und Zielen einer integralen Herangehensweise sowie Begriffsdefinitionen finden sich hier Ausführungen zu den Rechtsgrundlagen, dem verwaltungstechnischen Vorgehen und den Finanzierungsmöglichkeiten, den Anforderungen an die Projektorganisation, Qualitätssicherung sowie Empfehlungen zur Öffentlichkeitsarbeit. Kap. 4 gibt eine Übersicht über die Vorgehensweise beim integralen Altlastenmanagement mit den verschiedenen Arbeitsschritten der Untersuchung, Auswertung und Priorisierung, die in den nachfolgenden Kapiteln vertieft beschrieben werden. In Kap. 5 werden Datensammlung und -verarbeitung sowie die Datenvisualisierung und Analyse betrachtet. Kap. 6 beschäftigt sich mit der Entwicklung von Modellen, dazu zählt das Hydrogeologische Modell mit dem konzeptionellen Aquifer- und Stoffmodell sowie numerische Modelle, die in komplexen Fällen zusätzlich zum Einsatz kommen. Kap. 7 enthält eine Auswahl an Untersuchungsmethoden und Auswerteverfahren, die bei integralen Untersuchungen von besonderem Interesse sind. In Kap. 8 wird die gesamtschauliche Auswertung aller Informationen erläutert mit dem Ziel, Grundwasserbelastungen den verantwortlichen Schadstoffherden zuzuordnen. Ist diese Zuordnung erfolgt, kann gemäß Kap. 9 eine Gefährdungsabschätzung und Priorisierung von Untersuchungs- und/oder Sanierungsmaßnahmen erfolgen. Ein Rahmensanierungskonzept kann hierbei Sanierungsziele definieren und alle Sanierungsmaßnahmen an relevanten Einzelstandorten beschreiben. Teil 2 enthält die "Handlungshilfe Weiterführende Konzepte". Kap. 10 thematisiert integrale Gefährdungsabschätzungen und Priorisierungsmethoden, Kap. 11 integrale Sanierungsstrategien. Beide Ansätze bilden eine sinnvolle Fortführung der integralen Untersuchung, u.a. an den Schnittstellen zur Stadt- und Bauleitplanung bzw. zum Flächenrecycling. Als innovatives Planungswerkzeug wird der Grundwasser-Managementplan vorgestellt. Er ist ein Ansatz für Kommunen, durch Erarbeiten eines Rahmensanierungskonzepts mit großräumigen und komplexen Grundwasserbelastungen umzugehen und deren Untersuchung und Sanierung vorzubereiten. Perspektiven und Chancen des integralen Ansatzes sowie der vorgestellten Priorisierungsansätze und Werkzeuge, die sich in der Praxis noch etablieren müssen, sind in Kap. 12 zusammengefasst.

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90 S.

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Altlasten und Grundwasserschadensfälle; 46