Die Entwicklung von Eigenheimgebieten der 1960er- bis 1980er-Jahre in Gemeinden des Umlandes und der Peripherie. Generierung und Analyse von Bevölkerungs- und Siedlungsstrukturdaten auf Quartiersebene durch Geocoding. Fallstudien aus Baden-Württemberg.

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Die Arbeit identifiziert Einflussfaktoren auf die Zukunftsfähigkeit von Wohnquartieren mit Ein- und Zweifamilienhausbeständen der 1960er- bis 1980er-Jahre. Im Rahmen einer Literaturrecherche werden die wesentlichen Determinanten gesamtgesellschaftlicher Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte erarbeitet. Bevölkerungs- und Siedlungsstrukturdaten auf Quartiersebene werden durch Einsatz eines Geoinformationssystems auf kommunaler Ebene und Quartiersebene ermittelt, wobei einzelne, bereits vorhandene Basisdaten der Kommunen durch Georeferenzierung zusammengeführt werden. Den Untersuchungsgegenstand bilden sechs Gemeinden mit etwa 500 bis 11.000 Einwohnern. Bevölkerungs- und Siedlungsstrukturdaten auf Quartiersebengemeinden dieser Größe verfügen in aller Regel nicht über kleinräumige Analysen von Strukturdaten, sodass im Rahmen von Experteninterviews die Ergebnisse der Quartiersanalysen inhaltlich sowie auch deren grundsätzliche Relevanz diskutiert werden. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Gemeinden nicht über flächendeckende, kleinräumige Strukturanalysen verfügen, diesen jedoch im Rahmen von Bestandsentwicklungen eine hohe Relevanz als Planungsgrundlagen beimessen. Insgesamt ist davon auszugehen, dass stereotype Eigenheimgebiete, hinsichtlich des traditionellen Familienmodells und Haushaltstyps, in dem Maße eine Heterogenisierung erfahren, in der sie gesellschaftlich nachgefragt wird. Hiervon sind einerseits die Zielgruppenerweiterung von den bisher ausschließlich fokussierten jungen Familien um weitere Lebensmodelle und Haushaltstypen, als auch die Anpassung der Angebote der kommunalen Infrastruktur betroffen. Ausdifferenzierungen der Entwicklungen der Eigenheimgebiete der 1960er- bis 1980er-Jahre sind hinsichtlich der Lageeigenschaften der Kommunen sowie der infrastrukturellen Einbindung in den ÖPNV zu erwarten.

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IV, 239 S., Anh.

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