Die Finanzialisierung der deutschen Ökonomie am Beispiel des Wohnungsmarktes.

Westfälisches Dampfboot
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Westfälisches Dampfboot

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Münster

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ZLB: Kws 515/174

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DI

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Abstract

Der Autor analysiert mit marxistischen und postkeynesianischen Ansätzen sowie der materialistischen Staatstheorie die Entwicklung des deutschen Wohnimmobilienmarktes der letzten Jahrzehnte. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich in Deutschland eine spezifisch fordistische Wohnpolitik, die auf zwei Werkzeuge setzte: Mietrecht und sozialer Wohnungsbau. Politisches Ziel war, qualitativ hochwertige Mietwohnungen zu günstigen Preisen für alle zu schaffen. Der Autor zeigt, wie sich der fordistische Mietwohnungsmarkt hin zu einem finanzialisierten Markt transformierte. Damit einher ging der Aufstieg von börsennotierten Wohnimmobilienkonzernen wie der Deutsche Wohnen und Vonovia – mit dramatischen Folgen für Mieterinnen und Mieter und die Beschäftigen dieser Gesellschaften.

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