Tübingen unterm Hakenkreuz. Eine Universitätsstadt in der Zeit des Nationalsozialismus.
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1991
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SEBI: 91/6183
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Die Lokalgeschichtsschreibung des Nationalsozialismus erbringt wichtige Einblicke in regionale Unterschiede. Dadurch werden die Kontinuitätslinien zwischen den alten Eliten und den Parteispitzen sowie zwischen bodenständigen antidemokratischen Einstellungen und der Bejahung der NS-Ideologie im Sinne einer exemplarischen Gesellschaftsgeschichte leichter zugänglich. So beschreibt die Autorin ausführlich die Wende des Bürgertums zu den Rechtsparteien, den Aufstieg der NSDAP zur stärksten Partei, die nationale Wende der lokalen Presse sowie den politischen Terror und die antidemokratische politische Justiz vor der Machtergreifung. Als prägendes Moment der Tübinger Gesellschaft erarbeitet sie deren wirtschaftliche und soziale Deformierung durch die Dominanz der von einer Mehrheit von Republikgegnern beherrschten Universität. All dem entsprach der bruch- und reibungslose Übergang zur Diktatur 1933 in Verwaltung, Presse und kulturellem Leben. Bei der Konsolidierungsphase der NS-Herrschaft hat sie die Wechselwirkung zwischen dem Zentralstaat und den örtlichen Instanzen im Auge, die die Abschaffung der kommunalen Selbstverwaltung besiegelte. wev/difu
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Stuttgart: Konrad Theiss (1991), 492 S., Tab.; Lit.; Reg.(phil.Diss.; Stuttgart 1988)
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Serie/Report Nr.
Beiträge zur Tübinger Geschichte; 4