Pro und Contra kommunale Flächenverbrauchssteuer. Hebel ohne Wirkung - eine Wohnflächensteuer ist ökologisch, wohnungspolitisch und sozial unsinnig.
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DE
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ISSN
0722-5474
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IRB: Z 1674
ZLB: Zs 3327-4
BBR: Z 555
ZLB: Zs 3327-4
BBR: Z 555
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Dokumenttyp (zusätzl.)
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Zusammenfassung
Im zunehmenden Pro-Kopf-Flächenanspruch für Wohnen liegt einer der Gründe sowohl für die fortschreitende Versiegelung als auch für Verdrängungsprozesse am Wohnungsmarkt. Die Fraktion GRÜNE/Bündnis 90 in Langenhagen hat daher im Stadtrat den Antrag auf Einführung einer Wohnflächensteuer eingebracht. In zwei Beiträgen wird das Für und Wider einer solchen Steuer beleuchtet. Im vorliegenden zweiten Beitrag werden die Argumente für eine Wohnflächensteuer kritisch diskutiert. Falsch ist die zugrundeliegende Annahme, der Wohnungsmarkt biete die Chance, entsprechend dem persönlichen Wohnflächenanspruch reagieren zu können und umzuziehen. Knappheit und der Unterschied zwischen Bestands- und Neumiete erzwingen tatsächlich Immobilität. Bei der Wohnfläche mit der Besteuerung anzusetzen, die ebenso stark oder sogar rascher wachsende Flächeninspruchnahme durch Verkehr und Gewerbe nicht zu berücksichtigen, wäre sozial und ökologisch unsinnig. Der Verfasser plädiert dafür, durch eine Reform des Systems der Wohnbauförderung das Problem des wachsenden Wohnflächenanspruchs an der Wurzel anzupacken.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
AKP. Alternative Kommunalpolitik
Ausgabe
Nr.2
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Seiten
S.54-56