Aktuelle und künftige Dimensionen demenzieller Erkrankungen in Deutschland - Anforderungen an die Pflegeversicherung.

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Berlin

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ZLB: 4-2004/3270

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Abstract

Rund drei Viertel aller demenziell Erkrankten in Deutschland leben in häuslicher Umgebung, ca. ein Viertel lebt in Heimen. Die Zahl der mittelschweren und schweren Fälle von Demenz wird sich von etwa einer Million im Jahr 2000 (Statistische Bundesamt)auf im Jahr 2050 um das Zweieinhalbfache erhöhen. Diese Entwicklung geht auf Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung zurück, deren wichtigste Komponenten die extrem starken -Wachstumsraten der obersten Altersgruppen sind. Das derzeit geltende Pflegeversicherungsrecht deckt, trotz der mit dem Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetz von 2001 vorgenommenen Verbesserungen, die Versorgungsdefizite von Menschen mit erhöhtem allgemeinen Betreuungsbedarf, nicht ausreichend ab. Insbesondere die _Beschränkung der neuen gesetzlichen Leistungen auf in häuslicher Umgebung, nicht aber in Heimen lebende demenziell Erkrankte sowie die Höhe, Zweckbindung und institutionelle Anknüpfung der Leistungen für Demente an niedrigschwellige Angebote stehen im Mittelpunkt der Kritik. Angesichts der bestehenden Versorgungsdefizite und der Dynamik des Demenz-Problems kommen auf die Pflegeversicherung neue Anforderungen zu, die nicht kostenneutral zu bewältigen sein werden. Soll dieser Prozess gemildert werden, erfordert dies die finanzielle, personelle und qualifizierende Stärkung der professionell-ambulanten pflegerischen Versorgung demenziell Erkrankter. sg/difu

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39 S.

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Papers; SP I 2004-303