Die Opportunitätskosten der Wohnbauförderung in Zürich. Berechnung alternativer Fördermodelle für das Bezahlbare Wohnen.
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CH
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Zürich
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Zusammenfassung
In der Arbeit wird die Wohnbauförderung der Stadt Zürich, eine Objektförderung im klassischen Sinne, dem Finanzierungsaufwand einer Subjektförderung gegenübergestellt. Dabei wird hauptsächlich die vergünstigte Abgabe von Bauland an gemeinnützige Wohnbauträger und die Erstellung städtischer Wohnliegenschaften betrachtet. Die Opportunitätskosten ergeben sich aus dem heutigen Verzicht der Vergabe des Baulands zu marktgerechten Bodenpreisen und Baurechtszinsen, auch an private oder institutionelle Bauherren. So könnte die Stadt bei einer offenen Vergabepraxis mindestens CHF 147 Mio. pro Jahr an Baurechtseinnahmen generieren. Abzüglich einer kompensierenden Subjektförderung, die CHF 83 Mio. kosten würde, werden die Opportunitätskosten der Wohnbauförderung auf mindestens CHF 63 Mio. pro Jahr geschätzt. Der Betrag repräsentiert den zusätzlichen finanziellen Handlungsspielraum, welcher für weitere Wohnfördermaßnahmen jährlich zur Verfügung stände. Des Weiteren ergeben sich zusätzliche Opportunitätskosten der aktuellen Förderpolitik, welche z.B. auf zu geringe Anreize bei der Ausnutzung des Bodens und auf Mitnahmeeffekte zurückzuführen sind. Bei stärkerer Regulierung und Kontrolle könnte bereits im bestehenden System ein höherer Anteil bezahlbaren Wohnraums geschaffen werden und eine bedarfsgerechte Vergabe dieses seltenen Guts erfolgen. Die daraus resultierende Reduktion der Folgekosten bei den Sozialleistungen würde zur Senkung der oben aufgezeigten Opportunitätskosten beitragen.
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Seiten
VII, 78 S.