Wärme wächst immer nach. Dezentrale Energien.
Eppinger
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Eppinger
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DE
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Schwäbisch-Hall
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0723-8274
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ZLB: 4-Zs 3025
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Abstract
Im Jahr 2008 betrugen die Importkosten für fossile Energieträger in Deutschland rund 800 Milliarden Euro. Die Preise steigen und die meisten der fossilen Energiereserven sind nur noch einige Jahrzehnte verfügbar. Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2020 30 Prozent der benötigten Energiemengen aus erneuerbaren Energien erzeugen und darüber hinaus die Energieeffizienz weiter voranbringen. Vor diesem Hintergrund überzeugt die in dem Beitrag behandelte Energiegewinnung in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) durch hohe Effizienz. Die Verwertung von Biomasse in KWK-Anlagen unterstützt zudem die Kreislaufwirtschaft. Biomasse sind Stoffe organischer Herkunft. Was genau dazu zählt, definiert die Biomasseverordnung (BiomasseV). In KWK-Anlagen kommt sie als Feststoff wie Holz oder Stroh, als flüssiger Stoff wie Pflanzenöl oder Biodiesel oder gasförmig wie Biogas oder Biomethan zum Einsatz. Die Biomasseproduktion und die Erzeugung von Bioenergie sind eine sinnvolle Einkommensalternative geworden und bieten sich als zweites Standbein für die Landwirtschaft an. Mitte 2009 gab es vor allem im ländlichen Raum bereits 4.200 Anlagen, die durch Vergärung von Biomasse Biogas gewonnen haben. Derzeit wächst in Deutschland die Zahl so genannter Bioenergieregionen oder Bioenergiedörfer. Das sind Gemeinden, die ihren Energiebedarf durch erneuerbare Energien selbst decken wollen. Damit erhalten sie Unabhängigkeit vom Energiemarkt und von fossilen Ressourcen, stärken durch regionale Wertschöpfung die Region und tragen dazu bei, die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Für die Nutzung von Biomasse gibt es Anreize, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt sind. Die Bedingungen nach dem seit dem Jahr 2009 geltenden Erneuerbare-Energie-Wärmegesetz (EEWärmeG) sind beim Einsatz von Biogas nur dann erfüllt, wenn die Nutzung in KWK-Anlagen erfolgt.
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Der Gemeinderat
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Nr. 6
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S. 42-43