Planungspartnerschaften in der Quartierserneuerung. Die englische Praxis am Beispiel Manchester-Hulme. Making it happen...
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DE
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Hamburg-Harburg
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ZLB: 99/382-4
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DI
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Zusammenfassung
Die Arbeit berichtet über aktuelle Lösungsansätze und Planungsstrategien in der Quartierserneuerung in England am Beispiel Manchester-Hulme. Im Zuge der staatlichen Liberalisierungstendenzen des "Thatcherism" hat bereits vor zwanzig Jahren eine massive Deregulierung des Planungssystems in England begonnen. Die daraus resultierenden unterschiedlichen Strategien und neuen Akteure in der Stadtplanung werden ausführlich dargestellt und bewertet. In der Planungspraxis haben sich in den vergangenen 15 Jahren unterschiedliche partnerschaftliche Ansätze als Entscheidungs- und Durchführungsstruktur in verschiedensten Handlungsfeldern herausgebildet. Die theoretischen Merkmale dieses Konzeptes der Planungspartnerschaften sowie die praktischen Erfahrungen aus der Zusammenarbeit zwischen kommunalen und privaten Akteuren werden detailliert analysiert. Die als Beispiel für eine Planungspartnerschaft der Quartierserneuerung ausgewählte nordenglische Stadt Manchester hat im vergangenen Jahrzehnt neue Modelle und Strategien entwickelt, um sich 150 Jahre nach ihrer wirtschaftlichen Blütezeit neu zu verorten und den unterschiedlichen Herausforderungen der Stadtentwicklung zu begegnen. Der fünfjährige Erneuerungsprozeß von Hulme City Challenge (1992-1997) dient als Fallbeispiel zur Analyse und Bewertung aktueller Handlungsstrategien, Projekte und Resultate partnerschaftlicher Quartierserneuerung in England. Speziell die Motive und Einflußmöglichkeiten der verschiedenen Akteure sowie die Rahmenbedingungen und Konflikte der Kooperation werden dargestellt, wobei der Schwerpunkt der Analyse auf den Akteuren des kommunalen sowie des privaten Sektors liegt. Die Herausarbeitung der "additional benefits" (Zusatznutzen) von Hulme City Challenge bildet den Kern der Bewertung des Erneuerungsprozesses und dient als Anknüpfungspunkt für die Übertragung der abschließend entwickelten Anregungen für die Quartierserneuerung in Deutschland. Diese beziehen sich sowohl auf substantielle Aspekte im Handlungsfeld "Verbesserung der Wohnverhältnisse" als auch auf prozedurale Aspekte der Organisation und Durchführung. goj/difu
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Seiten
258, XLIII S.