Die Region Leipzig - Wohnsuburbanisierung in der ersten Hälfte der 90er Jahre.

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ZLB: 98/2168-4
BBR: C 26 226

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Abstract

In dem Beitrag werden einige im Vergleich zu anderen Regionen der neuen Länder spezielle Entwicklungsmuster der Wohnsuburbanisierung in der Leipziger Region betrachtet. Er geht auf die Teilung des neu entstandenen Wohnungsmarktes im Leipziger Umland ein - extrem hoher Anteil neugebauter Wohnungen in mehrgeschossigen Mietshäusern und erst an zweiter Stelle folgend der Eigentumswohnungsmarkt -, die zu sozial unterschiedlichen Strukturen der Umlandwanderung führte und setzt sich mit der Frage auseinander, welche Push- und Pull-Faktoren den Umzug ins Umland beeinflußt haben. Resümierend bewertet Herfert die Wohnsuburbanisierung in der Leipziger Region als einen künstlich induzierten, von außen, durch Wohnungsbaufördermaßnahmen des Bundes und auch der Länder forcierten Prozeß, in dessen Ergebnis ca. die Hälfte der Stadt-Umland-Wanderer ihren Wohnsitz verlagerten, obwohl sie lieber in Leipzig geblieben wären. "... Die bisherige Wohnsuburbanisierung in der Leipziger Region kann ... in höchstem Maße als volkswirtschaftlich verschwenderisch bezeichnet werden ... Solange die politisch gesetzten Rahmenbedingungen jedoch bestehen bleiben, bleiben verstärkte Suburbanisierungsprozesse vorprogrammiert und die Ohnmacht der Raumordnung in Deutschland bestehen." irs/difu

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S. 51-65

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Graue Reihe; 16