Recycling und Entsorgung in einem. Entgasungsprozess gewinnt Phosphor aus Klärschlamm.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551

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Abstract

Bislang konnte die Landwirtschaft einen Teil ihres Phosphorbedarfs problemlos über die Ausbringung von Klärschlamm decken. Aber der Ausstieg aus der landwirtschaftlichen Verwertung von Klärschlamm ist beschlossene Sache. Doch die weltweiten Phosphorreserven schwinden und die Nachfrage nach dem essentiellen Element steigt. Technologien, die Phosphor recyceln können, werden daher in den kommenden Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen. Ein rheinland-pfälzisches Unternehmen forscht gemeinsam mit der Fachhochschule Bingen am Rhein seit zwei Jahren an einer Alternative im Bereich der Klärschlammverwertung. Dabei wird der Klärschlamm nicht wie bei den Monoverbrennungsanlagen komplett verbrannt, sondern in dezentralen Anlagemodulen erst entgast und dann verascht. Mit der gestuften Verbrennung des Klärschlamms wird ein Ascheprodukt gewonnen, das vollständig hygienisiert ist und ohne weitere Nachbehandlung eine hohe Pflanzenverfügbarkeit aufweist. Die Recycling-Phophor-Produkte (R-Phosphor) können direkt als Rohstoff in der Düngemittelindustrie eingesetzt werden. Im österreichischen Dornbirn wurde bereits eine Anlage zur thermischen Verwertung von Klärschlamm und zum Recycling von Phosphor errichtet. Acht weitere Module an verschiedenen europäischen Standorten sollen noch in 2015 folgen.

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Entsorga

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Nr. 3

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S. 24-25

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