Friedrich August Ritter 1795-1869. Ein preußischer Provinzial-Baumeister in der Zeit des Klassizismus und des Historismus.
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ZLB: 95/971-4
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Abstract
Es wird das Werk des preußischen Provinzial-Baumeisters Friedrich August Ritter vorgestellt. 1795 geboren, ist er von 1817 bis 1841 in Westfalen (Regierungbezirke Arnsberg und Münster) und von 1842 bis zu seinem Lebensende 1869 in der Provinz Sachsen (Regierungsbezirk Merseburg im heutigen Sachsen-Anhalt) preußischer Baubeamter gewesen. Sein Aufgabengebiet umfaßte das Entwerfen und Ausführen von Verkehrs-, Wasser-, Kirchenbauten und öffentlicher Gebäude sowie die Denkmalpflege. Ritters Auftraggeber war vor allem der Landadel. Seine bekanntesten Arbeiten sind der Entwurf für die Rekonstruktion der Burg Altena (1835) und die zwischen 1853 und 1857 erfolgte Restaurierung der ehemaligen Stiftskirche auf dem Petersberg bei Halle/Saale. Ritters Lebenswerk steht beispielhaft für viele Biographien von Baumeistern, die auf der Provinzebene in dieser Zeit wirkten, also zwischen dem Wiener Kongreß und der Reichsgründung 1871. Kernstück der Arbeit ist ein umfangreicher, nach Ortsnamen gegliederter Werkkatalog. sg/difu
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263 S.