Flexible Lösungen sind gefragt. Probleme und Möglichkeiten zur Sicherung der technischen Infrastruktur im ländlichen Raum.

Winkler & Stenzel
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Winkler & Stenzel

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DE

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Burgwedel

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1437-417X

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ZLB: 4-Zs 643
BBR: Z 239b
TIB: ZB 542

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Abstract

Geringe Einwohnerdichte und kleinere aufgelockerte Siedlungen sind typische Merkmale ländlicher Räume. Das bedingt weite Netze der leitungsgebundenen Infrastruktur sowie einen hohen Straßenflächenanteil je Einwohner. Deshalb weisen ländliche Räume bezogen auf ihre Einwohner hohe bis sehr hohe Aufwendungen auf. Tendenziell liegt der Aufwand je höher umso kleiner die Gemeinde ist. Das gilt sowohl für die Investitionen als auch für die Folgekosten. Außerdem weist der Großteil der ländlichen Räume einen besonders hohen Bevölkerungsrückgang auf. Das führt kaum zu geringeren Aufwendungen, aber die Kosten müssen von immer weniger Personen getragen werden. Die Probleme werden zudem noch verschärft durch Standardvorgaben, unabgestimmte Maßnahmen und falsche Konzepte. Mit dem fortschreitenden demografischen Wandel geht auch die Auslastung der Infrastruktur immer weiter zurück. Die reduzierte Entnahme beim Trinkwasser kann zur Verschmutzung durch Ablösung von Schwemmstoffen sowie zur Ungenießbarkeit des Wassers infolge einer Wiederverkeimung führen. Im Abwasserbereich kann es zu Funktionsstörungen durch Verstopfungen sowie zu Geruchsbelästigungen führen. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag ausgeführt, dass sich die Probleme größtenteils umgehen lassen durch: mehr dezentrale Versorgungskonzepte, an die örtliche Situation angepasste Standards, verträglich reduzierte Ausstattung, Nutzung technischer Möglichkeiten, höhere Flexibilität und angemessene Finanzausstattung.

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Stadt und Gemeinde interaktiv

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Nr. 12

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S. 533-536

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