Warum Altes in Neuem? Zur Bedeutung von Alt und Neu in neuen Städten.

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DE

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ISSN

0721-1902

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IRB: Z 75
ZLB: Zs 803
BBR: H 873

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Warum Altes im Neuen? Das Neue sollte eigentlich genügen. Kein Architekt überlegt sich, daß Neues allein nicht genug sein könnte. Sofort wird eingewendet, daß jede alte Stadt einmal neu war. Der Einwand ist zeitlos - er wird seit bald hundert Jahren vorgetragen, so lange, wie man an der industriellen Stadt leidet. Und er rechnet nicht mit der wirklichen Geschichtszeit, in der sich die Dinge vielfältig entwickeln können, sondern mit einer mechanischen Zeitdauer, in der eben alles alt wird und damit verträglich. Mit der Erfahrung, daß die Moderne, je älter, desto unerträglicher wird, läßt man die Nutzer allein. Doch muß man sich mit dem Gedanken beschäftigen, daß das Historischwerden alter Architektur, und alter Städtebauformen eine Lücke hinterläßt, die das Neue nicht füllen kann. Die moderne Stadt lebt bisher davon, daß es die alte noch gibt.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Deutsche Bauzeitung

Ausgabe

Nr.1

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Seiten

S.70-72

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