Urbanitätsmodell.

Franz Steiner Verl.
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Franz Steiner Verl.

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Stuttgart

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ZLB: Kws 100,2/160

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Abstract

Jacques Lévy (*1952) ist ein französischer Geograf, der Stadt als Raumtechnik versteht, als Mittel zur Annullierung der Distanz, aber auch als spezifischen Raum, der durch das Gefüge von Dichte und Heterogenität geprägt ist. Er denkt das Urbane als Gradienten des Städtischen. Eng an Lefebvre angelehnt zieht Lévy daraus die Konsequenzen: Man kann Urbanität auf verschiedenen Maßstabsebenen und in unterschiedlichen Qualitäten antreffen. Lévy entwirft ein Modell, in dem die unterschiedlichen Ausprägungen des Städtischen als Geotypen aufgezeigt werden, in der strukturelle Kopplung von Heterogenität und Dichte das Definiens sind. Die Stadt ist bei Lévy wie bei Lefebvre sowohl ein relationaler Raum, der als geografisches Forschungsobjekt konstruiert werden kann als auch eine räumliche Technik, die Distanzen annulliert. Lévy unterscheidet dabei zwischen a priori- und a posteriori-Urbanität, in der Letztere als eine Aneignung von Urbanität und Erstere ein sozialwissenschaftliches Maß von Urbanität darstellt.

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167-175

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Basistexte Geographie; 2