Gestern Gastarbeiter, morgen Minderheit. Zur sozialen Integration von Einwanderern in einem "unerklärten" Einwanderungsland.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 94/1640
BBR: A 12 730

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DI
S

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Abstract

Ursachen, Motive, Richtung und Form von Wanderungen, die zur Ansiedlung von Menschen in fremden Regionen führten, haben sich entsprechend der gesellschaftlichen Entwicklung gewandelt und sind in ihren Formen bis heute sehr vielfältig. Je nachdem, ob Wanderungen in friedlicher oder kriegerischer Absicht, freiwillig oder erzwungen, aus konservativen oder innovativen Motiven etc. stattfanden, variieren deren Typus und Charakter. Die Arbeit versucht, die Dynamik und Komplexität der Beziehungen von ethnischer Mehrheit und Einwanderungsminderheiten aus verschiedenen Gesichtspunkten heraus zu untersuchen, um die verschiedenen Ebenen und Aspekte dieses komplizierten Sachverhalts deutlich zu machen. Das Hauptinteresse der Arbeit liegt auf der Bearbeitung der Fragestellung, wieweit und in welcher Form sich die im wesentlichen zwischen 1960 und 1980 eingewanderten Ausländer in der "alten" Bundesrepublik als Minderheiten konstituierten, welche Formen sozialer Integration sie entwickelten und welche Erwartungen sie an das Aufnahmeland und die Mehrheitsbevölkerung haben. Im empirischen Teil wird eine Befragung in Frankfurt und Hanau durchgeführt, die zeigt, in welcher Form sich ethnische Minderheiten (Griechen, Italiener, Türken) integrierten, und zwar besonders in Vereinen. sosa/difu

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VII, 289 S.

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Europäische Hochschulschriften. Reihe 22 - Soziologie; 169