Die Bedeutung von Kommunikation und Beteiligung in der Planung und Umsetzung von Geothermievorhaben – eine Fallstudie zu Staufen (D) und St. Gallen (Ch).

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Freiburg/Breisgau

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Hintergrund der vorliegenden Studie ist die Beobachtung eines zunehmenden Widerstandes der Bevölkerung gegenüber Planungen und Umsetzungen von Infrastrukturvorhaben, auch in Bezug auf erneuerbare Energieanlagen. Hierbei wird deutlich, dass der in Deutschland in der Vorhabenplanung übliche eher späte Einbezug der Öffentlichkeit, mit dem Fokus auf Kommunikation von Information als niedrigste Stufe von Beteiligung nicht mehr ausreicht. Die Tiefengeothermie ist ein Beispiel dafür, wie eine noch recht junge Technologie und die damit in Verbindung stehenden Ungewissheiten, Nicht-Wissen und Risiken sowie aufgetretene (Schadens-)Ereignisse (z. B. Erdbeben), Verunsicherungen innerhalb der Bevölkerung hervorrufen können. Ein angemessener Umgang mit solchen Verunsicherungen erfordert eine intensivere Form der Beteiligung. Doch wie kann eine solche Form der Beteiligung aussehen? Welche Aspekte sind für Bürger*innen in einem Planungs- und Umsetzungsprozess eines Geothermievorhabens besonders wichtig? Und welchen Beitrag können Kommunikations- und Beteiligungsformate in einem Geothermievorhaben leisten? Zur Beantwortung dieser Fragestellungen und zur Identifikation von Gelingensbedingungen für die Planung und Umsetzung von Geothermievorhaben werden zwei Fallbeispiele untersucht – Staufen und St. Gallen.

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Öko-Institut Working Paper; 1/2021