Geschichte der Raumordnung in der BRD (1949-1989). Prof. Dr. Hans Heinrich Blotevogel, Universität Wien, im Interview.
ARL - Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
ARL - Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Hannover
item.page.language
item.page.issn
1612-3891
item.page.zdb
165547-4
item.page.orlis-av
ZLB: Kws 150 ZB 6839
item.page.type
item.page.type-orlis
EDOC
relationships.isAuthorOf
Abstract
Der Begriff "Raumordnung" war durch den Nationalsozialismus
diskreditiert, aber es war in den ersten
Nachkriegsjahren auch völlig unklar, was man unter Raumordnung
zu verstehen hatte. Die meisten Fachleute favorisierten
den Begriff "Landesplanung", denn damit konnte
man an die Tradition der zumeist kommunal verfassten
Landesplanung der Weimarer Republik anknüpfen. Unstrittig
war die Bewältigung der durch den Krieg verursachten
drängenden Probleme, vor allem der Wiederaufbau der
kriegszerstörten Städte, die Wiederherstellung der Infrastruktur
sowie die Milderung der Wohnungsnot, die auch
durch die zuströmenden Flüchtlinge und Vertriebenen bedingt
war. Dafür erließen die Länder ab 1946 sogenannte
Aufbaugesetze, die de facto Planungsgesetze waren. Für
die Wiederaufbauplanungen waren die Kommunen zuständig,
und erst nach einigen Jahren entwickelten die Länder
erste strategische Vorstellungen für eine koordinierte Landesentwicklung.
Damit bekam der Begriff "Landesplanung"
eine doppelte Bedeutung: erstens als kommunal verfasste
Landesplanung (Landesplanungsgemeinschaften in der
Tradition der Weimarer Republik) und zweitens als staatliche
Landesplanung der Länder. Diese wurde teils als Landesplanung
und teils als Raumordnung bezeichnet. Prof. Dr. Hans Heninrich
Blotevogel,
ehemaliger Leiter des Fachgebiets Raumordnung
an der TU Dortmund und zuletzt Professor
für Angewandte Geographie, Raumforschung
und Raumordnung am Institut für
Geographie und Regionalforschung der Universität
Wien, ist langjähriges ARL-Mitglied
und arbeitet vor allem zu Fragestellungen der
Humangeographie und Raumordnung.
Description
Keywords
Journal
Nachrichten der ARL
item.page.issue
1
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
30-32