Der Staat am Ende des 20. Jahrhunderts. Forschungssymposium anläßlich der Emeritierung von Universitätsprofessor Dr. Helmut Quaritsch am 25. Juli 1998.

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Speyer

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ZLB: 99/3137
DST: Da 110/68

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Abstract

Im Mittelpunkt des Bandes steht der Verfassungsstaat bzw. das Verfassungsrecht. Ein Beitrag greift das Thema "entgrenzter Verfassungsstaat" auf. Ausgehend von der Frage, ob der Staat eine definitive oder eine transitorische Größe ist, wird im Anschluss hieran die Entwicklung vom geschlossenen über den offenen hin zum entgrenzten Verfassungsstaat nachgezeichnet, um zu erfassen, in welcher veränderten Lage sich der moderne Verfassungsstaat heute befindet. Das Phänomen der Entgrenzung des Verfassungsstaates in Europa lenkt den Blick auf neue Ebenen, welche früher vom Staat wahrgenommene Funktionen übernehmen. Dies bedeutet, der Staat ist nur eine von mehreren Integrationsebenen. In einem weiteren Beitrag geht es um den Verfassungsstaat. Erörtert werden Begriff und Funktion des Verfassungsstaates sowie die Überdehnung der Verfassungskraft durch Fusion von Staat und Verfassung. Hieraus werden Folgerungen gezogen in bezug auf dogmatische Folgen des Fusionsverständnisses und institutionelle Vorteile. Die Diskussionsbeiträge zu den beiden Referaten werden ebenfalls dokumentiert. In der Podiumsdiskussion wird die Frage aufgegriffen, ob der Staat mehr ist als eine juristische Person. In einem weiteren Beitrag werden der Staat und die deutschen Revolutionen im 20. Jahrhundert thematisiert. gb/difu

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VIII, 152 S.

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Speyerer Forschungsberichte; 191