Über die Regierbarkeit der Großstädte. Festvortrag bei der Eröffnung des Kongresses am 19. September 1983.
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SEBI: 83/5841-4
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KO
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Abstract
Regieren in einem demokratischen Staat und in einem so komplizierten Organismus wie einer Großstadt heißt nach Ansicht des Referenten nicht, daß unten alles geschieht, was die Spitze will, sondern daß die Spitze in der Lage ist, die komplexen Verhältnisse zu ordnen, die Zusammenhänge darzustellen und zur Geltung zu bringen, z. B. auch, was so banale Dinge wie Einnahmen und Ausgaben anbelangt oder Arbeitsmarkt und Wirtschafsförderung. Es heißt auch, sich klar zu werden, was wichtig und was unwichtig ist, Prioritäten zu setzen, wobei die Entscheidung, ob eine Sache Vorrang hat auch immer die Entscheidung mit sich bringt, daß andere Sachen nachrangiger sind. Regieren heißt aber auch, die Dinge zu Ende zu denken, realistische Ziele aufzustellen, vernüftige Wege zu suchen, die zu diesen Zielen führen, und sich doch die Freiheit des Denkens zu bewahren. Denn in der heutigen Welt ist Irrtum unvermeidbar und jeder Regierende erweist seinem Gemeinwesen bereits dann einen guten Dienst, wenn er Fehler, die er selber gemacht hat, erkennt, zugibt und korrigiert. geh/difu
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Regierbarkeit, Verwaltung, Regierung, Großstadt, Kommunalpolitik, Politik, Gemeinde
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Berlin: Selbstverlag (1983), 28 S.,
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Regierbarkeit, Verwaltung, Regierung, Großstadt, Kommunalpolitik, Politik, Gemeinde