Bauen im Nationalsozialismus. Braunschweig, die "Deutsche Siedlungsstadt" und die "Mustersiedlung der Deutschen Arbeitsfront" Braunschweig-Mascherode. Ursprung - Gestaltung - Analyse. Mit Architekturhandbuch Siedlungen und Wohnungsbau in Braunschweig 1933-1945.
Niemeyer
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Niemeyer
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DE
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Hameln
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ZLB: 4-2004/1039
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DI
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Abstract
Während der Zeit des "Dritten Reiches" besaß Braunschweig die Rolle der zentralen Großstadt innerhalb eines riesigen Zentrums der Rüstungsindustrie. In einem ganz besonderen Umfang musste Wohnraum für die Ansiedlung von Rüstungsbeschäftigten und Militärangehörigen geschaffen werden. In der damaligen Hauptstadt des Staates Braunschweig wurde Architektur nicht nur im Siedlungs- und Wohnungsbau, in besonderer Weise zu einem Instrument politischer Bestrebungen. Auch repräsentative Parteibauten, städtebauliche Planungen, Kasernen oder Bunkeranlagen waren Teil einer Gesamtbautätigkeit, die erst aus der vollständigen Betrachtungsweise verständlich wird. Neben vielen unterschiedlichen Projekten, z.B. der "ersten deutschen Großsiedlung nach 1933", entstand in der "Deutschen Siedlungsstadt" das bedeutsamste realisierte Beispiel für die Siedlungsvorstellungen der Nationalsozialisten: die unter Julius Schulte-Frohlinde und der Oberaufsicht von Albert Speer errichtete "DAF-Mustersiedlung Braunschweig-Mascherode". Der Autor analysiert die im "Dritten Reich" charakteristischen Merkmale der Gebäudegestaltung, Haustypen sowie die Phasen des nationalsozialistischen Siedlungs- und Wohnungsbaus und erläutert darüber hinaus die Städtebaulehre der auch nach 1945 wirkenden "Stuttgarter Schule". difu
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370 S.