Raumentwicklung und Dezentralisierung in Chile, 1964-1994.

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Kiel

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ZLB: 96/3884-4

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DI
S

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Abstract

Zentralisierungsprozesse führten in der Neuzeit zur Bildung von Nationalstaaten in Lateinamerika. In der zweiten Hälfte des 20. Jh. kam es zur "übermäßigen Zentralisierung" mit allen bekannten Nachteilen, z.B. Entstehung von Slums, Verkehrschaos in den Metropolen und eine Verstärkung regionaler Disparitäten. In Chile konzentrierten sich 1992 auf die metropolitane Region Santiago 39,4 % der Gesamtbevölkerung des Landes, 42,3 % der chilenischen Arbeitskraft, 42,9 % der Beschäftigten und 46,7 % des Bruttoinlandsprodukts. Diese Situation veranlaßte die Regierungen in den letzten Dekaden, sich um die räumliche und politische-administrative Dezentralisierung des Staates zu bemühen. Um diese Politik für die Jahre 1964 bis 1994 in Chile nachzuvollziehen, stellt die Autorin einige theoretische Überlegungen zur Erklärung der Raumstruktur in Lateinamerika ihrer Arbeit an. Für die im Untersuchungszeitraum in Chile amtierenden vier Regierungen (Frei, 1964-1970; Allende 1970- 1973; Pinochet, 1973-1990; Aylwin, 1990-1994) werden die nationalen Ziele sowie die wichtigsten Bereiche der sektoralen Wirtschaftspolitik im Hinblick auf ihren räumlichen Einfluß behandelt und gleichzeitig die jeweilige Raumordnungspolitik und deren räumliche Ziele besonders hervorgehoben. mabo/difu

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ca. 310 S.

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Kieler Arbeitspapiere zur Landeskunde und Raumordnung; 32