Stoffdynamik stillgelegter landwirtschaftlicher Flächen - Risikoabschätzung im Vergleich zur intensiven Nutzung aus Sicht des Bodenschutzes.

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Berlin

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ZLB: 94/534-4

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S
FO

Abstract

Im Rahmen der Flächenstillegung wurde die Wirkung unterschiedlicher Rotationsbrachen auf den Stickstoff- und Wasserhaushalt mittels Zeitreihenmessungen untersucht. Die Messungen dienten als Stützstellen zur Entwicklung und Überprüfung eines einfachen Simulationsmodells. Das Modell ist in der Lage, den Wasser- und Stickstoffhaushalt einiger Begrünungsarten tendenziell richtig abzubilden. Erweiterungen auf weitere Begrünungsarten sind durch Parameteränderungen möglich. Die Nitratbelastung des Grundwassers war bei den meisten Stillegungsvarianten höher als bei den Getreideproduktionsflächen. Als günstig erwiesen sich Selbstbegrünungsflächen. Zur Verminderung der Nitratbelastung ist eine möglichst lange Begrünung der Flächen anzustreben. Um unterschiedliche Bodennutzungsformen im Hinblick auf die Schwermetall-Dynamik des Bodens vergleichen zu können, wurden zunächst Laboruntersuchungen zur pH-Abhängigkeit der Schwermetall-Sorption durchgeführt. Des weiteren wurde ein Modell entwickelt, das neben dem Wasserhaushalt und dem Schwermetalltransport die Wirkungen des Pflügens und der Bodenversauerung auf die Verlagerung von Schwermetallen simuliert. Insgesamt kann die Stillegung landwirtschaftlicher Nutzflächen für eine Dauer von 5 Jahren im Hinblick auf die Erhöhung des Risikos einer Schwermetallkontamination des Grundwassers als unbedenklich angesehen werden. difu

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99 S.

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Texte; 54/93