Politische Sozialisation und Individualisierung. Perspektiven und Chancen politischer Bildung.

Juventa
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Weinheim

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ZLB: 92/1913

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Abstract

Jugendliche stehen politischen Parteien und anderen Großorganisationen eher distanziert gegenüber. Auch Wahlen als wichtigstes Element konventioneller repräsentativer demokratischer Beteiligung und die neuen sozialen Bewegungen werden skeptisch beurteilt. Deshalb wird untersucht, inwieweit die gesellschaftlichen Individualisierungsprozesses in einem Zusammenhang mit politischer Sozialisation zu bringen sind. Werden ganze soziale Bewegungen möglicherweise dadurch verkümmern, daß sich die Subjektivierung von politischen Problemen weiter ausbreitet? Werden Solidarisierungsmöglichkeiten und -effekte beeinträchtigt? Gibt es angesichts von Wert- und Lebensstilpluralisierungen überhaupt noch Organisationschancen für politische Jugendorganisationen, vor allem auch im östlichen Teil des vereinten Deutschlands? Die Zielperspektive dieser Fragen sind die Chancen politischer Bildung, politische Streitkultur als Möglichkeit zur kollektiven Re-Politisierung und der Beitrag von Jugendkulturen zu einer demokratischen politischen Kultur. difu

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276 S.

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Jugendforschung