Zur Frage der Reurbanisierung - das Comback der Stadt in Nordrhein-Westfalen? Eine sekundärstatistische Analyse der demografischen Entwicklung in NRW und ihre Rahmenbedingungen.

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Dortmund

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ZLB: 4-2007/422

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Abstract

Analog zur internationalen und aufkommenden nationalen Reurbanisierungsdebatte wird der Frage nachgegangen werden, ob es auch in NRW erste quantitative Hinweise auf Reurbanisierungstendenzen gibt. Welche Städte bzw. Stadtregionen werden von einer möglicherweise beginnenden Reurbanisierung erfasst. Stadtregionen, in denen eine quantitativ belegbare günstige Entwicklung der kernstädtischen Bereiche beobachtet werden kann, werden darauf hin untersucht, ob sie aus Nahwanderungen der jeweiligen Stadtregion oder im Zuge von Fernwanderungsgewinnen gespeist wird. Nahwanderungen aus dem Umland der Kernstädte könnten - müssen jedoch nicht - auf Rückwanderer hindeuten. Schließlich wird - Bezug nehmend auf die häufig vertretene These, vor allem Ältere zögen vermehrt in die Stadt - die Frage beantwortet, welche Altersgruppen den Reurbanisierungstrend in den ausgewählten Fallkommunen tragen. Im Anschluss wird erörtert, ob innerstädtische Gebiete von einem möglicherweise erneuten Bedeutungsgewinn der Stadt als Wohnort profitieren, oder ob sich ein solcher Trend lediglich am Stadtrand manifestiert. Abschließend wird beispielhaft, nicht ausschließend dargelegt, wie eine aktive, kommunale Reurbanisierungspolitik sowie diesbezügliche planerische Interventionsmöglichkeiten aussehen können. Thesenhaft wird aufgezeigt, welche "Stellschrauben" tatsächlich "beweglich" sind und in welche Richtung sie ggf. gelenkt werden sollten, um hinsichtlich einer Reurbanisierung erfolgreich zu sein. goj/difu

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XXXII, 141 S.

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