Lebensqualität und Dorfentwicklung. Eine Fallstudie aus Niedersachsen.

Springer
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Springer

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Heidelberg

item.page.language

item.page.issn

0034-0111

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: Kws 150 ZB 6820

item.page.type

item.page.type-orlis

Abstract

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels wird aktuell intensiv darüber diskutiert, wie die Lebensqualität in schrumpfenden Dörfern erhalten werden kann. In diesem Beitrag wird eine raumwissenschaftliche Perspektive eingenommen und mit dem psychologischen Konzept der Lebensqualität verknüpft. Die Ergebnisse einer qualitativen empirischen Untersuchung, in der 43 Dorfbewohner in vier niedersächsischen Dörfern danach gefragt wurden, wie sie selbst ihre Lebensqualität im Dorf bewerten und wo sie Handlungsbedarf, eigene Gestaltungsmöglichkeiten und Unterstützungsbedarf sehen, werden in Bezug gesetzt zu bestehenden und neuen Ansätzen der Dorfentwicklung. Im Ergebnis wird deutlich, dass die Dorfbewohner den sozialen Kontakten im Dorf eine hohe Bedeutung beimessen und dass diese einerseits direkt zur eigenen Lebenszufriedenheit beitragen, andererseits aber auch eine Basis für die gemeinschaftliche Gestaltung und Schaffung einer guten Lebensqualität im Dorf darstellen. Ausgehend von diesen Ergebnissen wird empfohlen, soziale Fragen der Dorfentwicklung in der Dorferneuerungsplanung stärker zu verankern sowie neue unterstützende Angebote weiter zu entwickeln. Insgesamt unterstreichen die Ergebnisse der Forschung die Bedeutung der zivilgesellschaftlichen Kraft der Dorfgemeinschaft, die als ein bedeutendes endogenes Potenzial eine stärkere Beachtung in der Dorfentwicklung verdient.

Description

Keywords

Journal

Raumforschung und Raumordnung

item.page.issue

Nr. 2

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S. 157-170

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries