Nicht alles auf eine Karte setzen: Verkehrswende technologieoffen gestalten.
Alternative Kommunalpolitik
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Alternative Kommunalpolitik
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Bielefeld
item.page.language
item.page.issn
0941-9225
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: Kws 740 ZB 6736
item.page.type
item.page.type-orlis
relationships.isAuthorOf
Abstract
Im Zusammenhang mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung und vor dem Hintergrund des Dieselskandals gewinnt das Konzept einer Vollelektrifizierung des Straßenverkehrs zunehmend Anhänger. Doch eine voreilige Festlegung auf E-Mobilität als einzige Option für die Verkehrswende und eine damit verbundene Kopplung von Elektrizitäts- und Mobilitätssektor ist sowohl aus Klimaschutzgründen als auch aus volkswirtschaftlichen Erwägungen problematisch. In dem Beitrag wird am Beispiel von Frankfurt am Main ausgeführt, dass der erforderliche Ausbau des Stromverteilnetzes im Falle einer Vollelektrifizierung des PKW-Sektors schnell Kosten im Milliardenbereich entstehen würden. Hinzu kämen noch Kosten für die Ladevorrichtungen. Eine Vollelektrifizierung würde Deutschlands Städte vor außerordentliche finanzielle und auch städtebauliche Herausforderungen stellen. Wesentliche Klimaschutzziele lassen sich zudem nur dann erreichen, wenn der für eine Vollelektrifizierung des Straßenverkehrs nötige Strom aus erneuerbaren Energien stammt. Aus Sicht des in Frankfurt am Main ansässigen Energieversorgungsunternehmens Mainova AG kann eine Verkehrswende auf Basis der Power-to-Gas-Technologie die hohen Kosten einer Vollelektrifizierung des Straßenverkehrs vermeiden helfen.
Description
Keywords
Journal
AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik
item.page.issue
Nr. 1
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
S. 12-13