Das Grundrecht der Berufsfreiheit im Sozialstaat.

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SEBI: 77/4653

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Abstract

Das Grundrecht der Berufsfreiheit dient immer mehr der Legitimation von Forderungen an den Staat, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu sichern und für tatsächliche Wahlmöglichkeiten zu sorgen. In diesem Sinne stößt die traditionelle Grundrechtsinterpretation an ihre Grenzen, da sie nur einen Teilbereich des staatlichen Handelns erfaßt, die punktuelle Intervention (Ge- und Verbote bestimmter Verhaltensweisen). Ausgangspunkt und Leitlinie einer überprüfbaren Konkretisierung des Prinzips der Berufsfreiheit für die heutigen Verhältnisse ist der Grundsatz der Selbstbestimmung der Arbeitsbedingungen als Element der Selbstverwirklichung der Persönlichkeit. Das Grundrecht muß den gesamten Bereich der Beziehung von Staat und Berufsfreiheit erfassen. Es ist untrennbar mit dem Sozialstaatsprinzip und dem Gleichheitsgrundsatz verknüpft.

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Berufsfreiheit, Sozialstaat, Grundrechtsinterpretation, Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Arbeit, Recht, Verwaltung

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Berlin: Duncker & Humblot (1977), 214 S., Lit.(jur.Diss.; Tübingen o.J.)

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Berufsfreiheit, Sozialstaat, Grundrechtsinterpretation, Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Arbeit, Recht, Verwaltung

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Schriften zum öffentlichen Recht; 326