Von der Mietskaserne zur Gartenvorstadt. Siedlungs- und sozialer Wohnungsbau während der Weimarer Republik in Halle.
Mitteldt. Verl.
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Mitteldt. Verl.
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DE
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Halle/Saale
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ZLB: 2010/1995
IFL: 2001 B 0857 - 14
IFL: 2001 B 0857 - 14
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DI
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Abstract
Die Wohnungsnot wurde nach dem Ende des Ersten Weltkrieges im Deutschen Reich zu einem zentralen Politikthema. Zu den herausragenden Leistungen der Weimarer Republik zählt daher der genossenschaftliche Wohnungsbau. Jede Familie sollte, per Gesetz verordnet, eine eigene finanzierbare Unterkunft bekommen. Angesichts der enormen Wohnungsnot, allein in Halle gab es damals rund 12.000 Wohnungssuchende, nahm sich erstmals der Staat ab 1918 des Themas an. Der soziale Massenwohnungsbau wurde damit zwangsläufig zur Grundlage neuer Ansätze im Städtebau und der Stadterweiterung. Dank umfangreicher staatlicher Unterstützungen konnte der Bau großangelegter Wohnanlagen und Siedlungen mit bezahlbarem Wohnraum für finanziell schlechter gestellte Bevölkerungsschichten realisiert werden. Das traf auch auf die Stadt Halle zu. Hier entstanden von 1918 bis 1933 über 9.300 staatlich geförderte Wohneinheiten in neuen Stadtteilen, Siedlungen und Wohnanlagen, die bis heute das Aussehen der Stadt prägen und Zeugnisse einer wichtigenPeriode deutscher Architektur- und Sozialgeschichte sind.
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375 S.
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Forschungen zur hallischen Stadtgeschichte; 14