Das Leistungsbild des Architekten beim Planen und Bauen im Bestand.

Herke, Sebastian
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Datum

2018

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Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Cottbus

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Standort

ZLB: Kws 435/8

Dokumenttyp (zusätzl.)

DI

Zusammenfassung

Der Arbeit liegt die Frage zugrunde, ob sich aus den Anforderungen baulicher Maßnahmen im Bestand ein gesondertes Leistungsbild für den Architekten in der Bauplanung und -ausführung von Wohnbauten ableiten lässt. Ferner wird auf die Fragestellung eingegangen, welche Leistungen des Objektplaners erforderlich sind, um seine werkvertraglichen Pflichten zu erfüllen. Anlass für die Untersuchung geben zum einen die hohe Bautätigkeit an Bestandsobjekten seit den 1980er-Jahren und zum anderen die steigende Anzahl an rechtlichen Problemen bei der Gestaltung von Planungsverträgen für bauliche Maßnahmen im Bestand. Als Grundlage für die Vertragsgestaltung dient den Bauherren in der Regel die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Jedoch finden sich in der Rechtsverordnung weder gesonderte Hinweise zu einem Leistungsbild, noch werden Besondere Leistungen zum Planen und Bauen im Bestand aufgeführt. Bisherige wissenschaftliche Erkenntnisse beschränken sich auf einzelne Leistungsphasen der Planung oder auf Bauprozesse, sodass der Bedarf an einer umfangreichen Aufarbeitung des Themas besteht. Ausgangspunkt bildet eine Untersuchung von Objekten der 1920er- bis 1940er-Jahre und der derzeitigen Bautätigkeit am Wohnungsmarkt. Weiterhin werden spezifische Anforderungen von baulichen Maßnahmen dargestellt und allgemeine Anforderungen von den charakteristischen Prozessanforderungen abgegrenzt. Besondere Bedeutung kommt der Analyse und der Bewertung der Leistungen des Architekten bei Bauprojekten im Bestand zu. Probleme werden anhand von Beispielen beschrieben und Lösungsansätze erarbeitet. Darüber hinaus beinhaltet dies eine kritische Betrachtung bisher angewandter Methoden zur Prozessgestaltung. Einzelne Leistungen und komplexe Modelle werden gegenübergestellt. Die Auswertung erfolgt mittels der Methoden des Qualitätsmanagements und einer Risikoanalyse zum Identifizieren von Problemen und zur Bewertung der Prozesse.

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XVI, 283 S.

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