Lebensbedingungen in osteuropäischen Ländern. Ein Vergleich anhand sozialstatistischer Kennziffern.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 75/291-17
BBR: B 6999/17

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Abstract

Auf der Basis amtlicher Statistiken werden die Lebensbedingungen in Osteuropa für 1950 bis 1990 verglichen. Erklärt die Entwicklung der Lebensbedingungen den Zusammenbruch des "realen Sozialismus"? Die Lebensbedingungen entwickelten sich bis Ende der 70er Jahre durchweg positiv, insbesondere in der DDR, so daß man in diesem Zeitraum dem Anspruch ihrer "stetigen Verbesserung" durchaus nahekam. Das galt sowohl für die materielle Lebenslage als auch z.B. für den Gesundheitszustand der Bevölkerung. Diese Verbesserungen waren jedoch zunehmend nicht an die wirtschaftliche Leistungskraft gebunden, die im internationalen Vergleich durch Produktivitätsrückschritte und mangelnde Innovationen immer mehr zurückfiel. Deshalb entwickelte sich in den 80er Jahren ein chronischer Nachfrageüberhang insbes. bei neuaufkommenden hochwertigen Produkten, die entweder zu spät oder zu knapp angeboten wurden. Auch sozialpolitische Maßnahmen wurden zunehmend erst bei unaufschiebbarem Problemdruck, mit nachholendem Charakter ergriffen. Trotz annehmbarer Grundversorgung wuchs daher die Unzufriedenheit insbesondere mit qualitativen Aspekten der Lebensbedingungen. In diesen Entwicklungen sehen die Verf. einen Grund für "abnehmende Loyalität weiter Bevölkerungsschichten", ohne daß sie aus der Entwicklung der "engeren Lebensbedingungen" die unmittelbare Vorhersehbarkeit des Zusammenbruchs der Regimes in Osteuropa hätten ableiten können. - Bö.

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S.99-126

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