Überforderte Nachbarschaften. Zwei sozialwissenschaftliche Studien über Wohnquartiere in den alten und den neuen Bundesländern. 2.Aufl.

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DE

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Köln

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ZLB: 98/4507-4
BBR: C 26 282
DST: R 55/594

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FO

Zusammenfassung

Überforderte Nachbarschaften ist der Titel zweier sozialwissenschaftlichen Studien, die erstmals flächendeckend für die gesamte Bundesrepublik Deutschland die Situation in insgesamt 29 ausgewählten Wohnquartieren darstellen. Die zunächst nicht vorgesehene Aufteilung in zwei Berichte ergab sich aus der Auffassung der Autoren von einer grundsätzlich unterschiedlichen Situation in den Wohnsiedlungen in Ost und West. Da noch immer ein Viertel der städtischen Bevölkerung in Ostdeutschland in Großsiedlungen mit einer sozial gemischten Zusammensetzung der Mieter wohnt, konnten relativ stabile Strukturen überleben. Der Bericht macht deutlich, daß durch die steigende Zahl arbeitsloser Mieter auch hier die Notwendigkeit der sozialen Stabilisierung entsteht, empfohlen wird die Weiterförderung der bislang etwa zur Hälfte durchgeführten Wohnumfeld- und Gebäudesanierung, die Entwicklung differenzierter Erneuerungsstrategien für die unterschiedlichen Wohnsiedlungen und Bewohnergruppen mit der zentralen Aufgabe der Schaffung von Arbeit innerhalb der Siedlungen. Hauptproblem der untersuchten Siedlungen in den alten Ländern ist die rückgehende Anzahl von Belegungsbindungen und damit die Konzentration von schwach oder gar nicht in den Arbeitsmarkt integrierter Haushalte. Festgehalten wird eine Überforderung vieler einheimische Bewohner, denen ein Zusammenleben mit Aussiedlern und Ausländern ein hohes Maß an Konfliktbewältigung abverlangt wird, ebenso die Kommunen, das Sozialstaatssystem und die Wohnungsunternehmen als Verwalter der ungelösten Sozialstaatsprobleme. Fazit: Die Politik muß sich verstärkt den wohnungs- und gesellschaftspolitischen Aufgaben der Bestandserhaltung und Sicherung funktionierende Nachbarschaften stellen und einen Beitrag zur Bewahrung des sozialen Friedens in den Wohnquartieren leisten. goj/difu

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232 S.

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GdW-Schriften; 48