Benachteiligt. Ausländische Kinder in der deutschen Sonderschule. Eine empirische Untersuchung zur Lage der türkischen Kinder in der Schule für Lernbehinderte.

Schneider
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Schneider

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Baltmannsweiler

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ZLB: 96/3358

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DI

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Seit Jahren steigt die Zahl ausländischer und insbesondere türkischer Schüler an deutschen Sonderschulen. Die Studie untersucht anhand empirischen Materials die Gründe für diese Entwicklung unter der Fragestellung, nach welchen Kriterien eine Lernbehinderung bei Migrantenkindern diagnostiziert wird und welche gesellschaftlichen, migrationsspezifischen und familiären Bedingungen ihre Bildungssituation beeinflussen. Der Autor stützt sich dabei auf Befragungen von 100 Eltern türkischer Sonderschüler im Berliner Stadtbezirk Kreuzberg, die zwischen Dezember 1980 und Mai 1981 durchgeführt wurden. In seiner Auswertung kommt der Autor zu dem Ergebnis, daß die hohe Zahl der Sonderschüler die Folgeerscheinung einer gesamtgesellschaftlichen Benachteiligung der Ausländer sei und daß die Verfahren zur Überweisung in die Sonderschule wissenschaftlich unseriös seien. Bildungspolitisch plädiert der Autor zusammenfassend für die Reformierung der deutschen Schule. jst/difu

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XI, 287 S.

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