Der lange Abschied vom Agrarland. Agrarpolitik, Landwirtschaft und ländliche Gesellschaft zwischen Weimar und Bonn.
Wallstein
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Wallstein
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DE
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Göttingen
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ZLB: 2002/1783
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SW
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Abstract
Seit der zweiten Hälfte des 19. Jh. erlebte Deutschland eine rasante Entwicklung vom Agrarland zur hoch entwickelten Industrienation. Dabei war das Tempo dieses Strukturwandels regional sehr unterschiedlich. In stark agrarisch geprägten Gebieten wie Niedersachsen, Westfalen oder Bayern dauerte der Prozess bis in die sechziger Jahre des 20. Jh. Der "lange Abschied vom Agrarland", der häufig eine "verzögerte Modernisierung" der genannten Bundesländer zur Folge hatte, steht im Mittelbuch des Buches, das auf der Grundlage einer vorläufigen Bestandsaufnahme neuer Forschungsergebnisse allgemeingültige Thesen über den Strukturwandel von Landwirtschaft und ländlicher Gesellschaft im 20. Jh.t in Deutschland entwickelt. Die Beiträge erfassen - unter Berücksichtigung von Brüchen und Kontinuitäten - das ganze Spektrum des Wandels: Die ökonomischen Veränderungen, die Auswirkungen auf die ländliche Gesellschaft in den Gemeinden und Dörfern unter Einbeziehung von sozialen, demographischen, konfessionellen und kulturellen Aspekten sowie die Frage nach den politischen Prägungen, Einstellungen, Mentalitäten sowie den Verhaltensweisen der bäuerlichen Bevölkerung gegenüber den jeweiligen politischen Systemen und ihrer Agrarpolitik. difu
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316 S.
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Veröffentlichungen des Arbeitskreises Geschichte des Landes Niedersachsen (nach 1945); 16