Urban allotment gardens in the contemporary city. Contested ownership arrangements and new greenspace solidarities in Basel, Hamburg and Copenhagen.

Thomas, Nicola Charlotte
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Datum

2021

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DE

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Hamburg

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EDOC

Zusammenfassung

Die Arbeit untersucht widersprüchliche Bewertungsprozesse und die umkämpfte Rolle von urbanen Kleingärten in der nachhaltigen Stadt und bringt diese mit den Besitzstrukturen von Kleingärten in einen Zusammenhang. Diese komplexen Wechselbeziehungen werden anhand einer vergleichenden qualitativen Untersuchung zu umkämpften und neu verhandelten urbanen Kleingärten in Basel, Hamburg und Kopenhagen der letzten zehn bis 20 Jahre untersucht. Theoretisch verortet ist die Arbeit innerhalb einer pragmatischen Soziologie des Urbanismus, basierend auf Luc Boltanski und Laurent Thévenot. Darauf aufbauend werden die Aushandlungsprozesse der drei Fallbeispiele als (Be-)Wertungskonflikte untersucht und aufgezeigt, wie sich innerhalb von Kleingärten soziale, grüne und finanzielle Werte überschneiden. Während der Aushandlungsprozesse definierten Kleingärtner*innen den Mehrwert ihrer persönlichen Bezüge für eine Allgemeinheit mittels unterschiedlicher Strategien, basierend auf ko-existierenden Werteressourcen, demokratischen Praktiken und Solidaritäten. Diese führten dazu, dass ein Kompromiss erzielt werden konnte. Die Arbeit zeigt die Bedingungen und Konsequenzen der Kompromisse auf und analysiert, wie neue grün-materielle Interventionen alternative Visionen von sozialer Nachhaltigkeit verdrängen und dadurch neue Konflikte im Umfeld von Kleingärten und städtischen Akteur*innen entstehen. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass urbane Kleingärten Schauplätze sind, an denen Spannungen zwischen verschiedenen Vision von Nachhaltigkeit und zivilgesellschaftlicher Solidarität ausgetragen werden.
This thesis aims to explore this contradicting evaluation and the struggle of urban allotment gardens to remain part of the contemporary sustainable city, which I connect with allotment gardens’ ownership arrangements. With the land publicly owned and rented out to gardening associations and affiliated private individuals, allotment gardens embed an inherent ambiguity regarding the civic status of the spaces. I explore these aspects through a comparative qualitative analysis of allotment gardens’ contestations and re-negotiations in Basel, Hamburg and Copenhagen in the past 10-20 years. Reading across different literatures, but with a focus on French pragmatist scholars Boltanski and Thévenot and an emerging pragmatic sociology of urbanism, I explore the cases’ contestations as valuation conflicts. I thereby show how allotment gardens sit at the intersections between different civic, green and financial worths. The contestation efforts, I argue, required acts of translating worth, whereby allotment gardeners translated their personal attachments into common good justifications. These translations emphasised and depended on different worths, democratic practices and solidarities, which co-exist within allotment gardens. Thus civic-public compromises could be achieved. The thesis analyses the conditions and consequences of the compromises and retraces how alternative visions of social sustainability are being pushed out by green-material interventions, and how new conflicts emerge amongst allotment gardeners and public stakeholders as a result.

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X, 67

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