Der Einfluß der Ilseder Hütte auf die ökonomische und soziale Struktur in Stadt und Südkreis Peine 1933-1952.
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1986
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SEBI: 87/3544
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Am Beispiel des Konzerns "Ilseder Hütte" (IH) will der Autor zeigen, wie ein Industrieunternehmen besonders unter der Hitlerherrschaft "funktionierte" (S. 3). Ein einführender Teil beschreibt die Entstehung der von den Nationalsozialisten vorgefundenen betrieblichen Organisation in einem bis dahin rein agrarischen Gebiet und den Wandel der Ackerbürgerstadt Peine zu einer von der IH völlig abhängigen Industriearbeiterstadt. Dies führte nach einer Wohlstandsphase (Rationalisierung Mitte der 20er Jahre) zu einer tiefgreifenden Regionalkrise. Im Rahmen der seit 1933 eingeführten zentralen Lenkung der Wirtschaft und der Zerschlagung der Arbeiterorganisationen durch die NSDAP wurde bei erheblicher Reduzierung der Einkünfte der Arbeiterschaft der höchste Produktionsausstoß erzielt. Durch die Entflechtung und Produktionsdrosselung nach der Niederlage des Nationalsozialismus schaffte es die IH erst durch die Impulse der westeuropäischen Integration und die Erschließung neuer Märkte nach der Spaltung Europas, ihre Stellung neu zu behaupten: 1952 konnte sogar die Entflechtung rückgängig gemacht werden. wev/difu
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Braunschweig: (1986), 379 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.(phil.Diss.; Braunschweig 1985)