Hauptstadt und Staatsumwälzung - Berlin 1919. Problematik und Scheitern der Rätebewegung in der Berliner Kommunalverwaltung.

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SEBI: Ser 439-27

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Abstract

Nach dem November 1918 wurde die Kommune-Theorie in verschiedenen Varianten auf die konkrete politische Situation in Berlin übertragen. Wo die Räte einen Platz zwischen den kommunalen Gremien in Groß-Berlin einnahmen, wurden sie in den kommunalen Verwaltungsapparat eingebaut zur Erweiterung der Effektivität der sozialen Verwaltung oder um den Weg zwischen Magistrat und Arbeiterschaft zu verkürzen. Innerhalb der Rätebewegung förderte eine solche Zusammenarbeit den Verlust der unverwechselbaren Identität und die Aufsplitterung der Ziele. Der im System begründete Anspruch der Räte, an die Stelle der bestehenden Gemeinde die Kommune zu setzen - wie an die Stelle der bestehenden parlamentarischen Demokratie die Räterepublik -, konnte der historischen Situation und der machtpolitischen Konstellation, in der eine rätefeindliche Regierung alle Exekutivgewalt samt der Kommunalaufsicht in ihrer Hand vereinigte, nicht standhalten. ud/difu

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Rätebewegung, Kommunalverwaltung, Verwaltungsgeschichte, Stadtgeschichte, Verwaltungsorganisation, Kommunalpolitik

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Stuttgart: Kohlhammer (1969), 262 S., Lit.; Reg.(phil.Diss.; o.O. o.J.)

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Rätebewegung, Kommunalverwaltung, Verwaltungsgeschichte, Stadtgeschichte, Verwaltungsorganisation, Kommunalpolitik

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Schriftenreihe des Vereins für Kommunalwissenschaften; 27