Die Einflüsse der Geopolitik auf Forschung und Theorie der Politischen Geographie von den Anfängen bis 1945. Ein Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte der Politischen Geographie u. ihrer Terminologie unter besonderer Berücksichtigung von Militär- und Kolonialgeographie.
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1988
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BBR: X 385/32
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Mit vorliegender Dissertation erscheint erstmals eine Studie über die deutschsprachige Politische Geographie bis 1945. Anhand des heutigen Kenntnisstandes der Geographie sowie der Boeslerschen Konzeption von Politischer Geographie (1983) wird der sich zwischen Politischer Geographie und Geopolitik abzeichnende Wandel von 1900 bis 1945 untersucht. Der geographischen Disziplinhistorie wird mangelhafte Selbstreflexion vorgeworfen. Über 2.000 Publikationen, "die nicht alle herangezogen, dennoch aber repräsentativ ausgewertet werden", sowie Gespräche mit Zeitzeugen dienen als Basis. Hermeneutische Interpretationen durch Quellenstudium sind in der Geographiegeschichte rar (besonders H. Beck 1973 et al.). Zur Zeit der Geopolitik konnten sich sozialwissenschaftliche Aspekte nicht etablieren. Abschließend werden 13 Interpretationen von Geopolitik vorgestellt. Der Terminus Geopolitik erweist sich für Wissenschaft und Tagespolitik als untauglich. Die Politische Geographie vor und nach 1945 ist nur partiell vergleichbar. Ihr wird die Rolle eines Regulativs bei inner- und zwischenstaatlichen Raumnutzungsproblemen zugewiesen. - Schw.
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Bonn: Dümmler (1988), XIV, 467 S., Abb.; Tab.; Lit.; Reg.(wirtsch.Diss.; Bonn 1985?)
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Bonner geographische Abhandlungen; 76