Das Sozialistengesetz im rechtsrheinischen Industriegebiet. Ein Beitrag zur Auseinandersetzung zwischen Staat und Sozialdemokratie im Wuppertal und im Bergischen Land 1878-1890.
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SEBI: 73/1686
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Die Entwicklung des politischen Mündigwerdens des Arbeiters zeigt sich in der großen Resonanz des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins besonders in Wuppertal und im Bergischen Land; sie wurde 1878 durch das Sozialistengesetz unterbrochen, konnte aber in den folgenden Jahren durch verschiedenartige Organisationen in den Wupperstädten konsolidiert werden. 1883 wurde auf Bitten des Innenministers der Erste Staatsanwalt beim Landgericht Elberfeld vom Justizminister als Aufsichtsinstanz über die Polizei zur Überwachung und Bekämpfung der Sozialdemokratie eingesetzt. Selbst dieser Legalitätsbruch konnte die Eindämmung der Parteiaktivität nicht erreichen und das Scheitern des Elberfelder Sozialistenprozesses verhindern. Die nationale Ächtung der Sozialdemokratie bewirkte eine Entfremdung zwischen Staat und Arbeiterschaft und verzögerte die Integrierung der Arbeiter um Jahrzehnte. Deshalb wurde der Bismarck'schen Repressivpolitik, der Sozialgesetzgebung, erst später und nur zögernd zugestimmt.
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SPD, Sozialschicht, Geschichtswissenschaft, Gesetzgebung, Soziale Sicherheit, Staat, Wahlen
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Hannover: Verl. f.Literatur u.Zeitgeschehen (1970) 116 S., Tab.; Lit.; Zus.(phil.Diss.; Aachen 1970)
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SPD, Sozialschicht, Geschichtswissenschaft, Gesetzgebung, Soziale Sicherheit, Staat, Wahlen
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Schriftenreihe des Forschungsinstituts; 77