Freiraum in der Krise?! Eine Bestandsaufnahme in Zeiten der COVID-19-Pandemie.

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Kassel

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ZLB: Kws 155/264

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Abstract

Die Covid-19-Pandemie fordert seit März 2020 unser Nachdenken über Freiräume, Freiraumnutzung und Freiraumplanung in besonderer Weise heraus. Fast über Nacht wurden den Freiraum betreffende einschränkende Maßnahmen umgesetzt, wie sie bis vor kurzem noch undenkbar erschienen: Sitzverbote auf Bänken im öffentlichen Raum, Sperrung von Spiel- und Sportplätzen, Ausgangssperren schienen bis dahin längst vergangenen totalitären Zeiten anzugehören. Unser Leben ist erstaunlich schnell sehr anders geworden: bedroht, vereinzelt, begrenzt aber - wie manche berichten - auch naturverbundener und verlangsamt. Selbstverständlichkeiten werden in Frage gestellt, Ideologien und Vorurteile werden sichtbar, Utopisches und Dystopisches wird real gelebt. In einem Blog im Sommersemester 2020 hat das Fachgebiet Freiraumplanung an der Universität Kassel den Freiraum in der Krise?! dokumentiert und dazu Autor*innen aus verschiedenen Ländern und aus unterschiedlichen fachlichen Kontexten eingeladen. Der Sammelband enthält die Blogposts in chronologischer Reihenfolge und zehn ergänzende Reflektionen zu den Auswirkungen der Pandemie auf unser freiraumplanerisches Selbstverständnis. Mit der Veröffentlichung wird der Freiraum in der Krise?! auf einen kritischen Prüfstand gestellt und durch eine bisher nicht dagewesene thematische Linse betrachtet und charakterisiert.

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