11. Brandenburger-Hof-Gespräch. Brauchen wir Wohnungsneubau? Themenschwerpunkt.

Hammonia
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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143

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Abstract

Zweimal im Jahr widmet sich das Brandenburger-Hof-Gespräch aktuellen politischen, gesellschaftlichen oder immobilien- und wohnungswirtschaftlichen Themen. Im Mittelpunkt des 11. Gesprächs stand die Frage "Brauchen wir Wohnungsneubau?". Diskutiert wurde über die Bedeutung und Notwendigkeit des Wohnungsneubaus, über die Marktbedingungen und über seine regionalen Schwerpunkte. Darüber hinaus wurden Anforderungen an die Wohnungsbaupolitik und die Wohnungsbauförderung formuliert. Grundsätzlich wurde festgestellt, dass der Neubaubedarf regional sehr unterschiedlich ist und ein flächendeckender Wohnungsneubau nicht benötigt wird. Weiterhin wurde festgehalten, dass in Bezug auf die Neubautätigkeit nicht nur der Bedarf an neuem Wohnraum, sondern auch die Stadtentwicklung und die städtebauliche Qualität berücksichtigt werden muss. Große Einhelligkeit bestand in Bezug auf die Erfordernisse, den Neubau von Wohnungen mit dem Stadtumbau zu verknüpfen, die Bestände an neue Wohn- und Lebensbedürfnisse sowie demographische Bedingungen und die Einkommensentwicklung anzupassen. In dem Themenschwerpunkt sind die Diskussionsbeiträge dokumentiert. Die Beiträge im Einzelnen: I. Esser: Wir finden uns in einer Situation, in der zugleich der Neubau und die Beseitigung von Wohnungsbeständen gefördert werden müssen (S. 10); P. Schaffner: Über intelligente Kombinationen zwischen hochpreisigem Neubau und einem sozial orientierten Investment sollte sich die Branche Gedanken machen (S. 11); T. Buckreus: Unternehmen, die nicht bauen, werden von den Kunden gezwungen werden, es zu tun (S. 12); F.-G. Rips: Die Politik hat noch nicht realisiert, dass ausreichend Wohnraum für arme alte Menschen benötigt wird (S. 13); H. Simons: Der Rückgang der Wohnungsfertigstellungszahlen verlief weitgehend nachfragegerecht - dass aktuell zu wenig gebaut wird, rechtfertigt keine staatlichen Eingriffe (S. 14); J.-M. Westphal: Für den Neubau preiswerter Wohnungen benötigen die Wohnungsunternehmen Unterstützung in Form von Bürgschaften, Finanzierungs- oder Eigenkapitalhilfen (S. 14-15); G.A. Burkhardt: Wir brauchen eine stattliche Zahl an Ersatzneubau in den Kernstädten, da ein Neubau oftmals ökonomisch sinnvoller ist als die Sanierung im Bestand (S. 15); Es bleibt nur ein Weg: die soziale Wohnraumförderung wieder aufzunehmen - Förderung als zentrale offene Frage (S. 16-24).

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 10

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S. 8-24

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