Mobilität im Ländlichen Raum - ÖPNV hat das Potenzial.
Gemeindetag Baden-Württemberg
Zitierfähiger Link
Lade...
Datum
Zeitschriftentitel
ISSN der Zeitschrift
Bandtitel
Herausgeber
Gemeindetag Baden-Württemberg
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Stuttgart
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333
BBR: Z 333
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Angesichts dezentraler Siedlungsstrukturen und geringer Bevölkerungsdichten im ländlichen Raum gilt es, Alternativen zum Auto anzubieten. Das in den Landkreisen Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis und Tuttlingen verwirklichte Konzept "Der 3er Ringzug", das in dem Beitrag vorgestellt wird, bietet ein attraktives Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auf Schiene und Straße in einer typisch ländlichen Region. Als die Deutsche Bahn AG (DB) ihren Rückzug aus der Fläche forcierte, legte der Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg Anfang 1995 seine Studie "Integraler Taktfahrplan Bus und Bahn" vor. Mit einem integralen Taktfahrplan wollten Verkehrsplaner den ÖPNV entscheidend verbessern, zum Beispiel durch leicht merkbare Fahrpläne auf allen Linien und eine Optimierung der Umsteigeverbindungen in den Verkehrsknoten. Aus diesem Konzept des Regionalverbandes wurde dann gemeinsam mit den drei Landkreisen der Region das Projekt "Der 3er Ringzug" entwickelt. Der Kern des Ringzuges ist ein S-Bahn-ähnlicher Verkehr auf einem rund 200 Kilometer umfassenden Streckennetz zwischen den drei Landkreisen. An zahlreichen Verkehrsknoten sind die Fahrpläne von Bussen und Bahnen optimal aufeinander abgestimmt und es gibt ein einheitliches Tarifsystem für die gesamte Region. Die Ringzugstrecke befahren mittlerweile neue moderne Triebwagen, was die Verkehrsqualität und Kundenfreundlichkeit gesteigert hat, wofür die Verleihung des "Fahrgastpreises 2006" durch den Fahrgastverband PRO BAHN ein Beweis ist.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Die Gemeinde
Ausgabe
Nr. 3
item.page.dc-source
Seiten
S. 128-131