Mobility Pricing Liechtenstein. Modelle und Wirkungspotenziale zum Brechen der Verkehrsspitzen im motorisierten Individualverkehr. Schlussbericht.

Maibach, Markus/Greinus, Anne

Datum

2019

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LI

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Zürich

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EDOC

Zusammenfassung

Mobility Pricing ist ein Schritt Richtung Kostenwahrheit im Verkehr und setzt Anreize für ein effizientes Verkehrsverhalten, insbesondere die Vermeidung von Stau in den Spitzenzeiten und die Erhöhung der Auslastung der Personenwagen. In Liechtenstein treten heute an den Grenzübergängen und an neuralgischen Knoten regelmäßige Staus in den Spitzenzeiten auf. Die Steuerungsmöglichkeiten des Verkehrs sind beschränkt, weil an den Grenzübergängen rasch das Straßennetz des benachbarten Auslands beeinträchtigt wird und weil die meisten Knoten in Liechtenstein nicht lichtsignalsteuert, sondern als Kreisel ausgestaltet sind. Mobility Pricing kann hier einen Beitrag zu einer effzienten Verkehrssteuerung zu leisten. Es wirkt umso stärker, je besser der öffentliche Verkehr (Bus, Bahn) und der Langsamverkehr (v.a. Fahrrad-verkehr) ausgebaut sind. Dank der Verminderung des Staurisikos wird auch der öffentliche Verkehr zuverlässiger. Zudem wirkt es bei ‘mobility as a service’ mit, da der zu bezahlende Preis nicht nur Anreize für ein effizientes Verhalten bietet, sondern auch ein verursachergerechtes ‘Ticket’ für eine hohe Verkehrsqualität darstellt.

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54

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