Die Gemeindegebietsreform im Land Brandenburg - die Lösung für die Stadt-Umland-Problematik? Eine empirische Untersuchung am Beispiel der Landeshauptstadt Potsdam.

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Potsdam

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ZLB: 4-2004/2236

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Abstract

Die Landeshauptstadt Potsdam steht seit der deutschen Einheit und der neu gewonnenen Selbstbestimmung der Gemeinden in konfliktreichen Wechselbeziehungen zu ihrem Umland. Der Grundtenor der Stadt-Umland-Problematik besteht darin, dass der Verwaltungsraum nicht mit dem zu bewältigenden Aufgabenspektrum der Stadt übereinstimmt. Potsdam übernimmt, aufgrund seiner Funktion und Ausstattung als Oberzentrum, Aufgaben für andere Verwaltungsräume, z.B. für die angrenzenden Ämter und Landkreise. Daraus resultieren administrative Doppelstrukturen, die einem effizienten Arbeiten in der Stadt-Umland-Region entgegenstehen. Im Rahmen der Gemeindegebietsreform in Brandenburg (2003) wurden sieben mittelbare und unmittelbare Umlandgemeinden in die Stadt Potsdam eingemeindet. Es wird gefragt, ob diese Eingemeindungen die richtige Maßnahme für das Entschärfen der Stadt-Umland-Problematik darstellt. Um Antworten zu erhalten, wurden Interviews mit ausgewählten kommunalen Akteuren geführt. Ziel ist, erste Eindrücke des Eingliederungsprozesses zu erhalten und sie zu bewerten. Diese Eindrücke werden in den Gesamtkontext Stadt-Umland-Problematik mit den dazu gehörigen alternativen Lösungsmöglichkeiten eingebettet. sg/difu

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XXX, 89 S.

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