Europäische Integration und deutsche Einheit. Anforderungen an eine zukunftsorientierte Bildungspolitik.

Köllen
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Bonn

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ZLB: 93/5717

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S
KO

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Die Ausführungen des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft beziehen sich auf die Rolle der Bildung im europäischen Integrationsprozeß und darauf, welche Konsequenzen für die Bildungszusammenarbeit in Europa und für die Orientierung der deutschen Bildungspolitik zu ziehen sind. Er beschränkt sich dabei auf einige ausgewählte Sachverhalte. So nennt er zunächst die Notwendigkeit, die Ausbildungszeit in Deutschland zu verkürzen und die aufgetretenen Gleichgewichtsstörungen zwischen dem, was das Bildungssystem ausbildet und dem, was der Arbeitsmarkt nachfragt. Zwei Punkte hält er für besonders regelungsbedürftig. Der Hochschulzugang muß durch eine nicht nur rhetorische, sondern faktisch geltende Hochschulautonomie den Hochschulen die Möglichkeit geben, sich selber an der Auswahl ihrer Studenten zu beteiligen. Der zweite Punkt betrifft eine Reform des öffentlichen Dienstrechts, so sollen z.B. für Hochschulabsolventen einheitliche Eingangsbesoldungsämter geschaffen werden, mit der Möglichkeit einer funktions- und aufgabengerechten Differenzierung, die die schubladenartigen prinzipiellen Zuordnungen des heutigen öffentlichen Laufbahn- und Besoldungsrechts überwinden. goj/difu

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52 S.

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Brüsseler Vorträge; 3