Aufgaben und Leistungen des Primärarztes im gegliederten System der Gesundheitsversorgung in Deutschland.

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Köln

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ZLB: 2001/2116

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DI

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Abstract

Im Zentrum der Arbeit steht das Handeln von Ärzten im Rahmen des primärärztlichen Versorgungssystems der Bundesrepublik. Dieses gesellschaftliche Teilsystem befindet sich seit geraumer Zeit in einem tiefgreifenden strukturellen Umbruchprozess. Die verschiedenen Maßnahmen des Gesetzgebers haben dazu geführt, dass den Haus- und Primärärzten in Deutschland seit Ende der 80er Jahre zunehmend neue Koordinationsfunktionen innerhalb des Gesundheitssystems zugewiesen worden sind. Die Arbeit untersucht die hieraus resultierenden Folgen für das berufliche Handeln von Primärärzten im Kontext des Handlungssystems der primärärztlichen Praxis. Ob und inwieweit sich ärztliches Handeln aufgrund gesetzlicher Rahmenbedingungen verändert, kann letztlich nur auf der Basis empirisch ermittelter Individualdaten nachvollzogen werden. Hierzu wird in der Arbeit auf die empirisch erhobenen Daten einer repräsentativen Befragung (1992) der heute im Bereich der primärärztlichen Versorgung tätigen Ärzte (niedergelassene Allgemeinärzte und Internisten) zurückgegriffen. 1998 wurde eine Wiederbefragung derselben Ärzte durchgeführt. Die Arbeit wird als eine empirische Bestandsaufnahme der Verhältnisse zu Beginn des jüngeren Wandlungsprozesses im Jahre 1992 angesehen und bietet zahlreiche Ansatzpunkte, den weiteren Prozess des Wandels zu analysieren. sg/difu

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VIII, 379 S.

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