Sprache und Nationalität. Nordschleswig und die Anfänge der dänischen Sprachpolitik in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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SEBI: 79/1313

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Das Sprachreskript von 1840 sollte den Bewohnern Nordschleswigs den Umgang mit der Obrigkeit erleichtern. Es sollte allgemein wieder dänisch gesprochen werden. Diese Forderung stand jedoch dem Bemühen der Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg entgegen, die sich Ende des 18. Jahrhunderts Deutschland zugewandt hatten, weil Dänemark wirtschaftlich zerbrochen war. Die harten Auseinandersetzungen um eine Spracheinheit hatten immer mehr zu einer Politisierung des Problems beigetragen, so daß das Reskript 1838 zu einer Parteienangelegenheit wurde. Die Folge war, daß die Reform 1840 abgelehnt wurde. So zeigte sich die Macht der deutschsprachigen Obrigkeit noch einmal ganz deutlich. Trotz der Unvollkommenheit und Ablehnung durch die Politiker hat das Reskript bis in die 70er Jahre Bestand gehabt. Der Autor macht die politische Zielrichtung der Obrigkeit und die gesamteuropäische Tendenz zum Nationalstaat für das Scheitern des Sprachreskripts verantwortlich. gf/difu

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Sprachkultur, Sprachgebrauch, Politikum, Nationalität, Landesgeschichte, Siedlungsgeschichte, Kultur

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Glückstadt: Augustin (1976), XXI, 353 S., Kt.; Tab.; Lit.(phil.Diss.; Kiel 1973)

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Sprachkultur, Sprachgebrauch, Politikum, Nationalität, Landesgeschichte, Siedlungsgeschichte, Kultur

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