Stadtteilentwicklungskonzept Rothensee.

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Magdeburg

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ZLB: 97/391-4

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Abstract

Mit der Eingemeindung 1908 und der großflächigen Gewerbeansiedlung in unmittelbarer Nachbarschaft wurden in dem einstigen Angerdorf auch viele Arbeiterfamilien seßhaft. Folglich ist Magdeburgs nördlichstes Wohngebiet heute geprägt durch das Nebeneinander von jahrhundertealten Bauernhöfen, mehrgeschossigen Mietshäusern aus der Gründerzeit und den 20er Jahren sowie hochragenden Plattenbauten aus DDR-Zeiten. Bereits entschieden ist, daß Magdeburgs Norden auch künftig industriell geprägt sein soll. Dafür werden der Hafen ausgebaut, ein Güterverkehrszentrum errichtet, entstehen links und rechts der Saalestraße sowie entlang der Windmühlenstraße neue Unternehmen. Das bedeutet, stärker als in der Vergangenheit muß das benachbarte Wohngebiet vor den Lasten der Industrie wie Lärm, Abgasen, Schwerlastverkehr geschützt werden. Eine moderne Infrastruktur, die bessere Versorgung mit Waren und Dienstleistungen sowie die Sanierung der Bausubstanz und eine behutsame Neuordnung des fließenden und ruhenden Verkehrs können die Lebensqualität in der etwas abseits und von der Neuen Neustadt isolierten Siedlung deutlich anheben. Dabei sollte man auch überlegen, wie traditionelle Verbindungen zur Elbe, zum Barleber See und zum Herrenkrug wieder hergestellt werden können. Das "Stadtteilentwicklungskonzept Rothensee" gibt detaillierte Empfehlungen für die künftige Entwicklung dieses Wohngebietes und beschreibt ausführlich die Vergangenheit des 1176 erstmals erwähnten Dorfes "Rodense". difu

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109 S.

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Dokumentation; 25