Zur Rolle der deutschen Gemeinden und Gemeindeverbände im Konzept der faschistischen Kriegsvorbereitung. Eine Fallstudie anhand der Entwicklung im thüringischen Stadt- und Landkreis Gotha vom 30. Januar 1933 bis 31. August 1939.

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Jena

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ZLB: 91/5499-4

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DI

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Abstract

Die unteren Verwaltungsebenen der Weimarer Republik wurden mittels Umbau in die Blitzkriegskonzeption mit einbezogen. Das "Führerprinzip" ergab eine einfache, aber direkte und straff gegliederte hierarchische Struktur. Im Vordergrund der Untersuchung stehen ausgewählte Aspekte des vielschichtigen Beziehungsbefüges zwischen den Behörden kommunaler und staatlicher Verwaltung auf allen Ebenen. Die neue Gemeindeordnung von 1935 und der 2. Vierjahresplan von 1936 nehmen in ihrer Bedeutung der Verhältnisse zwischen dem Deutschen Reich und der Fallstudie Gotha einen besonderen Platz ein. Mit Blick auf die langfristige Vorbereitung und Führung eines Krieges wird am Beispiel Gotha demonstriert, wie sich die Gemeinden zu relativ stabilen und auf ihre Aufgaben umfassend präparierten Komponenten des Gesamtsystems "Heimatfront" entwickeln. Weiterhin beschäftigt sich die Arbeit mit Methoden und Etappen der Durchsetzung der Gleichschaltung und dem Zusammenwirken der Organe und Vertreter von Staat, NSDAP und dem Deutschen Gemeindetag. mabo/difu

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ca. 300 S.

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